Das Wörtchen Nukleotid mag zunächst kompliziert klingen. Gemeint sind damit jedoch lediglich die Grundbausteine der Nukleinsäuren DNA und RNA. Sie setzen sich aus drei Bestandteilen zusammen: einer stickstoffhaltigen Base, einem Zucker sowie mindestens einer Phosphatgruppe.
Zugeben, auch das klingt noch recht komplex. Kurz gesagt sind Nukleotide wichtige Moleküle, die dabei helfen, Informationen in den Zellen zu speichern, zu verarbeiten und weiterzuleiten.
Sie können dadurch dazu beitragen, wesentliche Körperprozesse zu unterstützen. Dazu forscht der promovierte Biochemiker Dr. Peter Köppel, der die wissenschaftliche Basis für die Schweizer Marke Vegana Natura entwickelte, seit mehr als 30 Jahren.
Wie sind Nukleotide aufgebaut?
Ein Nukleotid besteht aus drei Elementen. Die stickstoffhaltige Base ist für die genetische Information entscheidend. Als Bindeglied, also als stabiles Rückgrat, fungiert der Zucker. Die Phosphatgruppe ist schlussendlich ausschlaggebend, um die Nukleotide miteinander zu verbinden. Sie ermöglicht also erst den Aufbau langer Nukleinsäure-Ketten.
Aufbau und Funktion von Nukleotiden auf einen Blick:
|
DNA-Nukleotide |
RNA-Nukleotide |
|
|
Base |
Adenin, Thymin, Guanin, Cytosin |
Adenin, Uracil, Guanin, Cytosin |
|
Zucker |
Desoxyribose |
Ribose |
|
Hauptfunktion |
Speicherung genetischer Informationen |
Verarbeitung und Umsetzung genetischer Informationen |
Wie die Experten von Vegana Natura wissen, sind sowohl DNA- als auch RNA-Nukleotide die Basis jeder Zellteilung. Unter anderem sind sie also erforderlich, um etwa die Darmschleimhaut regelmäßig zu erneuern.
Welche Funktionen haben Nukleotide?
Im Körper erfüllen Nukleotide mehrere zentrale Aufgaben. Ihre wichtigste Funktion besteht jedoch darin, als Bestandteil von DNA und RNA genetische Informationen zu speichern und zu verarbeiten.
Bei der Zellteilung etwa wird die DNA vervielfältigt, wobei neue DNA-Stränge aus Nukleotiden aufgebaut werden. Um diesen Prozess zu unterstützen, setzt die Marke Vegana Natura auf die Zugabe von Nukleotiden als Nahrungsergänzung.
Zudem können bestimmte Nukleotide als Energieträger dienen. Andere beeinflussen – zum Teil als Vorstufe – verschiedene Stoffwechselprozesse. Ein bekanntes Beispiel ist ATP. Das sogenannte Adenosintriphosphat stellt die Energie für eine Vielzahl biologischer Prozesse, etwa den aktiven Stofftransport, bereit.
Weitere Nukleotide sowie verwandte Moleküle beteiligen sich an der Signalübertragung innerhalb der Zellen.
Warum müssen Nukleotide in der Zelle reguliert werden?
Auf der Forschungsgrundlage des Pioniers der Nukleotid-Forschung, Dr. Peter Köppel, wissen die Experten von Vegana Natura, dass die Zellen im menschlichen Körper bestimmte Mengen verschiedener Nukleotide benötigen. Ein ausgewogenes Verhältnis ist entscheidend, damit sowohl DNA als auch RNA korrekt hergestellt und vervielfältigt werden können.
Unter bestimmten Bedingungen kann es daher erforderlich sein, dem Organismus Nukleotide zuzuführen. Notwendig kann eine solche Supplementierung etwa in Zeiten von Stress oder Krankheit sein. Auch bei einer starken körperlichen Belastung sowie im fortgeschrittenen Alter ist eine Nukleotid-Zugabe sinnvoll.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Nukleotiden
Wo kommen Nukleotide vor?
Nukleotide befinden sich praktisch in allen Zellen von Lebewesen. Unter anderem sind sie Bestandteil von DNA und RNA.
Können Nukleotide im Körper gebildet werden?
Grundsätzlich kann der Körper viele Nukleotide selbst herstellen. Unter Umständen kann es jedoch sinnvoll sein, dem Organismus einzelselektierte Nukleotide von außen zuzuführen.
Was passiert mit Nukleotiden im Körper?
Nach ihrem Einsatz im Körper können Nukleotide abgebaut, in ihre Bestandteile zerlegt und wiederverwendet werden. Dieser Prozess wird auch als Salvage-Pathway bezeichnet.
Welche Rolle spielen Nukleotide beim Zellwachstum?
Nukleotide kommen zum Einsatz, wenn Zellen ihren DNA und RNA herstellen. Ihr Bedarf steigt also unter anderem bei der Zellteilung.
Kurz zusammengefasst
Nukleotide sind grundlegende Bausteine des Lebens. In langen Ketten aneinandergereiht, bilden sie die DNA und die RNA. Dadurch ermöglichen sie die Speicherung und Weitergabe genetischer Informationen.

